Welches Bier verschenken? der Ratgeber.
Bier zu verschenken ist die perfekte Geschenkidee… und leicht daneben. Zu stark, zu bitter, nicht ihr Stil. Ich erkläre dir, wie du die Chancen auf deine Seite bringst, ob Neuling oder Kenner.



Bier zu verschenken ist die perfekte Geschenkidee… und leicht daneben. Zu stark, zu bitter, nicht ihr Stil. Ich erkläre dir, wie du die Chancen auf deine Seite bringst, ob Neuling oder Kenner.

Bier zu verschenken ist auf dem Papier das perfekte Geschenk: Es macht Freude, man teilt es, und es verstaubt nicht im Regal. Aber man liegt schnell daneben: ein 9%-Tripel für jemanden, der vor allem leichte Helle trinkt, und dein Geschenk landet vergessen hinten im Kühlschrank. Die gute Nachricht ist, dass du mit zwei, drei Anhaltspunkten beste Chancen hast, Freude zu machen. Das Geheimnis: Geh von der Person aus, nie von deinem eigenen Lieblingsbier.
Du kennst ihre Lieblingsbiere nicht? Geh von dem aus, was sie schon gern isst oder trinkt. Der Alltagsgeschmack liefert oft sehr gute Hinweise. Wer Kaffee oder dunkle Schokolade liebt, mag oft ein Stout oder ein Porter. Fans von Zitrus oder frischen Aromen werden oft von einem NEIPA überzeugt, sehr aromatisch und meist wenig bitter. Neigt die Person eher zu Desserts, Karamell oder geröstetem Brot, dann steuere ein rundes, malziges Bier an. Mag sie umgekehrt leichte Getränke, Sommersalate oder feine Aromen, ist ein Witbier oder ein wenig bitteres Helles meist die bessere Wahl.
Du kannst dich auch an ihren Trinkgewohnheiten orientieren. Fans von trockenem Weißwein schätzen oft trockene, durstlöschende Biere wie handwerkliche Pils oder manche Saisons. Wer kräftige Rotweine oder Whisky mag, findet sich häufig in Stouts, stärkeren oder fassgereiften Bieren wieder. Und Fans von fruchtigen Cocktails oder säuerlichen Getränken werden oft von Sours oder Fruchtbieren überzeugt.
Natürlich ist das keine exakte Wissenschaft, aber ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, um ein Bier zu finden, das zu ihr passt.
Fall eins, der häufigste: jemand, der glaubt, Bier nicht zu mögen. Vergiss vor allem das IPA: Es droht zu bitter zu sein. Ziel lieber auf weiche, fruchtige, leicht trinkbare Biere: ein Witbier, ein leichtes Session, ein runderes Bier oder ein NEIPA, sehr aromatisch und meist weicher als ein klassisches IPA. Neun von zehn dieser Leute hatten einfach nie etwas anderes als Supermarkt-Lager probiert. Du zeigst ihnen vielleicht eine andere Seite des Biers.
Fall zwei: der neugierige Liebhaber, der Craft-Bier schon mag und neue Stile entdecken will. In dem Fall ist ein Sortiment oft die beste Idee. Du suchst genau so ein Geschenk? Genau das hat uns zu unserem Découverte-Set inspiriert: sechs Biere aus unserem Standardsortiment, um verschiedene Stile zu entdecken, ohne sich zu ruinieren.
Fall drei: der Kenner, der schon viel probiert hat. Für ihn setz auf Seltenheit statt Menge. Ein limitiertes Bier, eine Collab oder eine Cuvée, die er nicht überall findet: Es zählen die Aufmerksamkeit und die Entdeckung. In diesem Sinne haben wir unser Nouveauté-Set gestaltet, das unsere sechs neuesten Kreationen vereint, einige davon nur für begrenzte Zeit verfügbar. Und wenn du weißt, dass er nur auf Hopfen schwört, ist ein reines IPA-Set eine ausgezeichnete Idee.
Fall vier: Du willst bei einem Geburtstag, einer Hochzeit, einem Abschied oder einem anderen großen Anlass Eindruck machen. Dann denk größer als an ein einzelnes Bier. Ein Bierclub-Abo lässt die Freude über mehrere Monate anhalten. Und wenn du eine Feier schmeißt, ist die Miete einer Zapfanlage eine großartige Art, einen echten gemeinsamen Moment zu schenken. Du verschenkst kein Bier mehr, du verschenkst eine Stimmung.
Bonus-Tipp: Ein schön präsentiertes Sechser-Set macht immer mehr her als eine einzelne Dose, selbst wenn das Bier darin dasselbe ist. Die Verpackung zählt auch, besonders bei einem Geschenk.
Letztlich ist die Regel einfach: Kennst du seinen Geschmack, folg ihm. Kennst du ihn nicht, setz auf Entdeckung und Auswahl. Und wenn du noch zögerst, schreib uns: dir beim richtigen Geschenk zu helfen, ist irgendwie unsere Lieblingsdisziplin.
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